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Wir müssen uns als Mannschaft schnell finden, denn es gibt keine Zeit für eine Findungsphase

Heute steht für Trainer Niels Pfannenschmidt ein rundes Jubiläum als Trainer des neuen Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen an. Seit 100 Tagen ist der Ostwestfale, der Lars Hepp am 16. Februar auf der Kommandobrücke der Grün-Gelben ablöste und in der Aufstiegsrelegation den Wiederaufstieg der Hagener in die 2. Bundesliga perfekt machte, im Amt. Im Gespräch mit Pressesprecher Sebastian Mühleis äußert sich der 43-Jährige zu seiner Tätigkeit an der Volme, der Bedeutung des Aufstiegs, der Saisonvorbereitung sowie zu der Personalplanung und Ausrichtung seines Vereins.

 

Hallo Niels, seit 100 Tagen bist Du nun im Amt, vor zwei Wochen hat Deine Mannschaft die Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse geschafft. Wie bewertest Du nach 100 Tagen Deinen neuen Verein? Und welche Bedeutung hat der Aufstieg – für den Verein, aber auch für die Stadt und Region?

Niels Pfannenschmidt Es ist sehr schön, dass wir unser selbst gestecktes Ziel erreicht haben und über die Relegation aufgestiegen sind. Das war das große Ziel, und das haben wir geschafft. Die Erleichterung war allen Personen anzumerken. Das war eine sehr intensive Zeit für mich, es macht aber auch unheimlich Spaß, da die Mannschaft super mitzieht. Es gilt aber auch so weiter zu machen. Neben den Basketballern gibt es noch eine Bundesliga-Mannschaft, das gibt es auch nicht so oft in Deutschland und unterstreicht den Stellenwert in der Region.

 

Aktuell haben Deine Spieler Urlaub, sind dabei natürlich ausgestattet mit individuellen Trainingsplänen. Am 5. Juli bittest Du dann im Rahmen der Saisonvorbereitung zum Trainingsauftakt. Was erwartest Du direkt zum Start und wie wichtig ist bereits diese frühe Phase der neuen Spielzeit? Was bedeutet der erhöhte Abstieg – in der kommenden Saison trifft es fünf Vereine – für Deine (taktische) Ausrichtung der Mannschaft?

Pfannenschmidt Die Spieler haben ihre Hausaufgaben mitbekommen. In diversen Tests werden wir überprüfen, ob sie diese auch erledigt haben. Wir haben mit den vielen neuen Spielern auch kaum Zeit, um da etwas nachzuholen, die Grundlagen müssen schon da sein. In der Auftaktphase geht es auch viel um das Kennenlernen, wir müssen schnell eine Mannschaft formen, da werden wir alles für tun. Das ist das Schwierige. Bei fünf Absteigern gibt es keine Findungsphase, keine Zeit sich einzuspielen.

 

In der Branche ist an der einen oder anderen Stelle gemunkelt worden, dass wir personell noch einmal nachlegen. Was kannst Du zu diesen Gerüchten sagen? Sind weitere Verpflichtungen geplant?

Pfannenschmidt Wir behalten den Markt aktiv im Auge. Wenn wir die Mannschaft noch sinnvoll verstärken können, dann ist das sicherlich eine Option.

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